Über uns

Wir, das sind Matthias (geb. 1973), Mirjam (geb. 1974), Nada (geb. 2003) und Noée (geb. 2005) mit den Zwergpinschern Highspeed und Tyson und dem Zwergpinscher-Terrier-Mix Usain. Wir leben in einem grossen Haus in Brugg und sind alle total hundebegeistert und verbringen viel Zeit mit Hundesport. Sogar Noée, die Jüngste, macht schon mit Tyson bei Militarys mit. Nebst dem Hundesport widmen wir uns der Zwergpinscher-Zucht, die wir aber nur hobbymässig betreiben werden, dafür mit sehr viel Herzblut.

 

Wie alles begann:

Das Hundevirus hab’ich, Mirjam, in die Familie gebracht. Schon als kleines Kind lag ich meiner Mutter wegen einem eigenen Hund in den Ohren und tyrannisierte sie während eines ganzes Jahres mit dem Satz: „Mami, darf ich einen Hund?“. Danach hatte meine Mutter die Wahl zwischen Irrenanstalt oder einem Hund, zum Glück entschied sie sich für Letzteres! Mein erster Hund war Beaglehündin Gipsy, eine typische Rassevertreterin: unwiderstehliches Aussehen, treuherziger Blick, unglaublich verfressen (sogar Salben wurden samt Verpackung gefressen...), Nase immer am Boden und kaum von der Leine gelassen nur noch eine Leidenschaft: Jagen! Auf dem Hundeplatz machte Gipsy alles und ich absolvierte mit ihr als jüngstes Clubmitglied und mit einer damals exotischen Hunderasse die Begleithundeprüfung mit v AKZ!!! Obwohl wir zuvor von den „Schäferhündelern“ mit abschätzigen Bemerkungen wie „was wollt ihr den mit Euren Eichhörnchen hier“ begrüsst wurden.

 

Während des Studiums lebte ich ein paar Jahre ohne eigenen Hund, nahm aber immer wieder Ferienhunde bei mir auf,was bis heute so geblieben ist. Erst 2000, im letzten Studienjahr, sollte sich das ändern. Nachdem ich meine heutige grosse Liebe Matthias gefunden habe, ein eingefleischter Katzenliebhaber und Hundephobiker, musste ich ihn doch unbedingt „auf den Hund bringen“. Nach 4 Wochen Beziehung fuhren wir nach Süditalien in die Veloferien, aber das Velofahren stand schon nach 2 Tagen nicht mehr im Vordergrund: Ich fand im Nirgendwo 2 ausgesetzte Hundewelpen und für mich war sofort klar, die müssen wir mitnehmen. Matthias hatte gemerkt, dass Einwände sinnlos wären und so kamen Kira und Pascha auf spektakuläre Weise mit uns nach Zürich, wo wir sie 2 liebevollen Hundeeltern übergeben konnten. Dort leben sie bis heute J

 

Im Dezember 2000 kam meine grosse Hundeliebe Tara, eine stolze Dobermannhündin auf Umwegen zu uns. Eigentlich war ich ihre Hundesitterin gewesen, aber da ihre Besitzer keine Zeit für sie hatten und sie total vernachlässigt haben, ist sie ihnen schon nach kurzer Zeit über den Kopf gewachsen und so blieb sie nach langem hin und her bei uns. Sie infizierte mich mit dem Pinschervirus und wird ewig in meinem Herzen weiterleben. Tara machte es Matthias nicht leicht, sich für Hunde zu begeistern, war sie doch am Anfang ein typischer „Einfrauhund“, der mich für sich alleine haben wollte. Erst als beide die gemeinsame Liebe fürs Joggen fanden, waren sie oft und gerne zusammen unterwegs und Matthias fand Gefallen am Wesen des Hundes, denn ein Hund begleitet dich in allen Lebenssituationen, viel mehr als eine Katze. Das schätzt er bis heute sehr und mittlerweile hat er grossen Gefallen am Hundebiathlon und Agility gefunden. Tara legte den Grundstein für unsere Rasselbande „smartgremlins“, denn durch sie wurden wir auch auf die kleinen Dobermänner, die Zwergpinscher, aufmerksam und erkannten, dass auch kleine Hunde ganz gross sein können. Da Dobermänner leider oft gesundheitliche Probleme und eine viel zu kurze Lebenserwartung haben, blieben wir seit Taras Tod bei der kleineren Ausgabe dieser stolzen Rasse. Wir haben gemerkt, dass sich Dobermänner und Zwergpinscher in sehr vielen Bereichen sehr ähnlich sind (Wachinstinkt, will to please, Arbeitswille, Intelligenz, hohe Lernbereitschaft, grosse Verbundenheit und Treue zu ihrer Familie, Felltyp), die Zwergpinscher aber weniger fordernd, handlicher und v.a. viel gesünder mit einer wesentlich höheren Lebenserwartung sind.